Die aktuellen Paketpreise sind 14,99 € (Basis), 34,99 € (Premium) und 49,99 € (Exklusiv). Die Ankerpreise, die am 10. September 2026 galten, betrugen der Reihe nach 14,99 €, 34,99 € und 49,99 €.
Zuerst eine ehrliche Warnung: Es gibt keine eine Zahl, die für alle gilt. Eine Hochzeit mit vierzig Personen im Garten und eine mit zweihundert Gästen in einer Location im August unterscheiden sich um ein Vielfaches.
Was sich aber machen lässt, ist ein Überblick über alle Posten, die ins Budget einfließen — damit keiner erst im letzten Monat auftaucht. Alle Angaben im Folgenden sind grobe Orientierungswerte. Für echte Zahlen holen Sie immer Angebote konkreter Anbieter in Ihrer Region ein.
Der größte Posten: Location und Menü
Essen und Getränke pro Gast machen meist mehr als die Hälfte des Gesamtbudgets aus. Deshalb beeinflusst die Gästezahl den Preis stärker als jede andere Entscheidung, die Sie treffen werden.
Praktische Folge: Zwanzig Personen von der Gästeliste zu streichen spart mehr als das Verhandeln um alle übrigen Posten zusammen. Der Preis pro Gast unterscheidet sich je nach Region, Saison und danach, ob es sich um einen Samstagstermin im Hochsommer handelt.
Weitere Posten, die dazugehören
- Fotograf und Videograf — einer der wenigen Posten, der Ihnen für immer bleibt, weshalb sich Sparen hier am wenigsten lohnt.
- Musik: Band oder DJ.
- Brautkleid, Anzug, Änderungen, Schuhe und Schmuck.
- Frisur und Make-up, inklusive Probetermin.
- Blumen und Dekoration der Location.
- Torte und Sweet Table.
- Einladungen, Sitzordnung und Drucksachen.
- Eheringe.
- Transport für Brautpaar und Gäste.
- Gebühren für die Trauung.
- Hochzeitsreise, falls geplant.
Kleinigkeiten, die das Budget sprengen
Große Posten werden geplant. Gesprengt wird das Budget meist von denen, die niemand aufgeschrieben hat.
- Trinkgelder und Geschenke für Personal, Trauzeugen und Brautjungfern.
- Verpflegung für Dienstleister, die den ganzen Tag bei Ihnen sind.
- Überstunden von Location oder Band, wenn die Feier länger dauert.
- Anfahrt und Übernachtung für Dienstleister von außerhalb.
- Kurzfristiger Nachdruck, wenn sich die Gästeliste ändert.
- Eine Reserve für Unvorhergesehenes. Zehn Prozent des Gesamtbudgets sind ein vernünftiges Polster.
Wo sich realistisch sparen lässt
Einsparungen, die das Erlebnis nicht schmälern, kommen fast immer aus denselben Richtungen.
- Ein Termin außerhalb der Hochsaison oder außerhalb des Samstags. Dieselbe Location im Mai oder an einem Freitag ist oft spürbar günstiger.
- Eine kürzere Gästeliste. Der stärkste Hebel im gesamten Budget.
- Saisonale Blumen statt importierter.
- Deko, die Sie leihen oder von jemandem übernehmen, der kürzlich geheiratet hat.
- Digitale Einladungen für einen Teil der Gäste, gedruckte für die ältere Verwandtschaft.
- Eine gemeinsame Galerie statt zusätzlicher visueller Dienstleistungen. Die Pakete beginnen bei 14,99 Euro und enthalten Flyer-Design und Druckvorlage.
So bauen Sie ein Budget, das hält
Gehen Sie von der Summe aus, die Sie tatsächlich haben, nicht von der Wunschliste. Verteilen Sie dann Prozentanteile: Location und Menü, Fotografie, Kleidung, Musik, Deko, Sonstiges.
Tragen Sie nach jeder Buchung den echten Preis statt der Schätzung ein. So sehen Sie jederzeit, was Ihnen noch bleibt — und nicht, was Sie vor sechs Monaten vermutet haben.



