Die aktuellen Paketpreise sind 14,99 € (Basis), 34,99 € (Premium) und 49,99 € (Exklusiv). Die Ankerpreise, die am 10. September 2026 galten, betrugen der Reihe nach 14,99 €, 34,99 € und 49,99 €.
Die Idee ist naheliegend und kostenlos: Sie legen einen Ordner in Google Drive an, erzeugen einen QR-Code dorthin, drucken ihn aus und stellen ihn auf die Tische. Gäste scannen, laden hoch, fertig.
In der Praxis bricht diese Kette an einer Stelle, und zwar immer an derselben.
So sieht die Eigenlösung aus
Das Einrichten dauert eine Viertelstunde. Ordner anlegen, Freigabe aktivieren, Link in einen kostenlosen QR-Code-Generator einfügen, Code ausdrucken.
Die Kosten liegen bei null Euro, und es fühlt sich an, als hätten Sie das Problem genauso gut gelöst wie mit einer bezahlten App. Dieses Gefühl hält bis zum Hochzeitstag.
Wo diese Lösung hakt
- Das Hochladen passiert später, nicht im Moment. Mitten auf der Feier öffnet niemand den Browser und wartet auf einen Upload von zweihundert Megabyte — man nimmt sich vor, das morgen zu erledigen.
- Niemand erinnert. Ein Drive-Ordner kann keine Benachrichtigung senden. Vergisst ein Gast es, bleiben die Bilder für immer bei ihm.
- Ein Google-Konto ist nötig. Zum Hochladen in einen fremden Ordner muss der Gast angemeldet sein. Ein Teil der älteren Gäste gibt an dieser Stelle schlicht auf.
- Der Speicher ist begrenzt. Die kostenlosen 15 GB teilen sich Gmail, Drive und Google Fotos, und einige hundert Fotos in voller Auflösung füllen davon einen guten Teil.
- Ein Ordner ist keine Galerie. Sie bekommen eine Dateiliste mit Namen wie IMG_4821, ohne Reihenfolge und ohne übersichtliche Ansicht.
Der eigentliche Unterschied: Hochladen gegen Aufnehmen
Das ist der Kern, und es lohnt sich, ihn zu verstehen, bevor Sie Preise vergleichen.
Die Eigenlösung verlangt vom Gast, nach der Hochzeit eine Aufgabe zu erledigen — aus einer Galerie mit tausend Fotos die von der Feier herauszusuchen und hochzuladen. Das ist Arbeit, und Arbeit wird aufgeschoben.
Wedding Camera verlangt kein Hochladen. Der Gast scannt den Code, gibt die PIN ein und fotografiert direkt in der App. Das Foto ist in derselben Sekunde in Ihrer Galerie, in der es entsteht, weil es nie nur auf seinem Handy lag.
Erinnerungen, die ein Ordner nicht senden kann
Am Hochzeitstag verschickt die App selbst sechs Benachrichtigungen an alle Gäste, die sie geladen haben:
- Zu Beginn der Feier, wenn alle gerade angekommen sind.
- Während des Abendessens.
- Wenn die Party startet und auf der Tanzfläche am meisten los ist.
- In den späten Nachtstunden.
- In den Morgenstunden, gegen Ende der Feier.
- Am Tag nach der Hochzeit, als Aufforderung nachzureichen, was liegen geblieben ist.
Sechs Erinnerungen im richtigen Moment leisten, was kein Flyer auf dem Tisch kann — sie holen die Galerie genau dann zurück ins Bewusstsein, wenn gerade etwas passiert.
Wann Google Drive völlig ausreicht
Es gibt keinen Grund, Ihnen etwas zu verkaufen, das Sie nicht brauchen.
Bei rund vierzig Gästen, die überwiegend jünger und technisch versiert sind, und einem bis auf den letzten Euro gespannten Budget erledigen ein eigener Ordner und ein QR-Code die Aufgabe. Dasselbe gilt, wenn ein Fotograf ohnehin den ganzen Tag abdeckt und Gästefotos nur ein Bonus sind.
Je mehr Gäste und je älter die Gesellschaft, desto mehr gewinnen Sie mit einer Lösung, die nicht davon abhängt, ob jemand daran denkt.
Der Vergleich in Kürze
- Kosten: Der eigene Ordner ist kostenlos, die Pakete der Wedding Camera beginnen bei 14,99 Euro.
- Zeitpunkt: Drive verlangt späteres Hochladen, die App hält das Foto sofort fest.
- Erinnerungen: Der Ordner hat keine, die App sendet sechs über den Tag und den Tag danach.
- Zugang: Drive verlangt ein Google-Konto, die App nur QR-Code und PIN.
- Material: Bei der Eigenlösung gestalten Sie den Flyer selbst, mit den Paketen erhalten Sie ein druckfertiges Design.
- Ergebnis: Der Ordner ist eine Dateiliste, die Galerie eine Übersicht mit Download in einem Klick.



